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Techniken des Method Actings
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Sharing
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Das Sharing ist die wohl am einfachsten zu erlernende Technik des Method Actings. Wir alle wenden sie oft in unserem Alltagsleben an, ohne uns darüber bewusst zu sein.
Mechanik:
Man spricht detailliert über eine konkrete Situation oder über einen konkreten Sachverhalt aus dem eigenen Leben. Dies kann z.B. der Moment sein, in dem ich mit meiner ersten Freundin zusammen kam oder es kann der Sachverhalt sein, dass ich "Rocky"-Filme unglaublich toll finde (hier würde ich detailiert beschreiben, was ich alles an ihnen toll finde).
Die Beschreibungen sollten dabei möglichst sinnlich sein und man sollte auf kleinste Details eingehen. Es reicht also nicht, einfach nur zu sagen, dass es damals wunderschön für mich war, meine besagte erste Freundin zu umarmen, sondern ich sollte z.B. darüber reden, wie sie damals aussah, was sie zu mir sagte, wie das Zimmer aussah, in dem wir damals waren, wie es sich anfühlte, als sie das erste mal ihren Kopf an meine Schulter legte, was danach geschah, wie ich reagierte etc.
Bei einem Sharing geht es nicht darum, sich so auszudrücken, dass andere Leute das verstehen, was man sagt. Es geht darum, über sinnliche Details zu sprechen, die Gefühle in einem auslösen. Dabei kann man auch ruhigen Gewissens in seinen Ausführungen umher springen und grammatikalisch unkorrekte Sätze produzieren.
Was zählt, ist die Bedeutung, die das Gesagte für einen Selbst hat.
Allerdings sollte man während eines Sharings auch immer auf seine Partner achten, auf sie reagieren und das Sharing so zu ihnen sprechen, dass sie einen akustisch verstehen können. Eine gute Richtlinie ist, das Sharing so zu sprechen, dass man das Gefühl hat, von seinen Partnern jederzeit unterbrochen werden zu können, falls sie etwas sagen wollen. (Dadurch soll verhindert werden, dass man den Kontakt zu seinen Partnern verliert und sie "tot redet")
Einsatzgebiet:
Das Sharing ist eine sehr schnell ansprechende Technik. Wenn ein emotionaler Bereich sehr gut zugänglich ist, so kann man ihn meist auch mit einem Sharing sehr gut abrufen.
Ist ein emotionaler Bereich jedoch weniger gut zugänglich, so nimmt die Effektivität eines Sharings sehr schnell ab.
Dies liegt daran, dass die bei einem Sharing formulierten Worte so etwas wie sinnliche Erinnerungen in uns hervorrufen und diese lösen dann erst den Großteil der erlebten Gefühle aus. Ein Sharing wirkt also indirekt über (meist unbewusste) sinnliche Erinnerungen.
Wenn man jedoch einen schlechten Zugang zu einem emotionalen Bereich hat, so löst ein Sharing deutlich weniger sinnliche Erinnerungen aus. Die formulierten Worte sind großteils rein intellektuelle Worte, ihnen fehlt die sinnliche Bedeutung. Zudem haben es die wenigen sinnlichen Assoziationen, die durch das Sharing hervorgerufen werden, zusätzlich schwer, Gefühle auszulösen, da man zu diesem emotionalen Bereich ja einen schlechten Zugang hat.
Generell gilt:
Für gut zugängliche Gefühlsbereiche sind Sharings meist gut geeignet, da sie unkompliziert sind und schnell ansprechen. Besonders für Gefühle mit leichter bis mittelstarker Intensität funktionieren Sharings gut.
Bei schlecht zugänglichen Gefühlsbereichen ist der Einsatz von Sharings in Szenen eher abzuraten. Will man sie denoch einsetzen, sollte man zuerst die emotionale Zugänglichkeit des betreffenden Bereiches erhöhen. Dies kann durch Vorübungen(z.B. Sense Memory) oder durch langfristiges instrumentelles Training geschehen (wenn man lange Zeit hat, um sich auf die Szene vorzubereiten).
Als instrumentelle Übungen, also zum Erhöhen der emotionalen Zugänglichkeit eines Bereiches bzw. zum Abbau von Blockaden, sind Sharings jedoch sehr gut geeignet, besonders in der Gegenwart anderen Leuten.
Beispielvideo:
Imaginärer Monolog
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Beispielvideo:
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Vorhandener Stimulus
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Gestammelte Worte(Evocative words)
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Sense Memory
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Affective Memory
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Imaging
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Sinnliche Suggestion
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Sinnliche Spekulation
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Subpersonalities
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Externals
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(Liste wird noch ergänzt)